Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist für Psychologen sinnvoll

Wer ein Studium der Psychologie absolviert hat und als Psychologin oder Psychologe tätig ist, der weiß um die Bedeutung einer Berufsunfähigkeitsversicherung. Das Risiko ist aus Sicht eines Psychologen besonders hoch. Wie schnell das Leben in eine Abwärtsspirale geraten kann, zeigen die Patienten. Wer in der Gesellschaft keine Leistungen mehr erzielen kann, der rutscht sozial und finanziell ab. Dabei bieten die Versicherungen zumindest ein wenig Stabilität, um während der Dauer der Berufsunfähigkeit abgesichert sein zu können.

Psychologinnen und Psychologen erhalten einer vergleichsweise günstige Absicherung. Das liegt an den geringen körperlichen Risiken und der akademischen Ausbildung. Dabei stehen auch hier die aktuellen Testsieger zum Vergleich.

Europa Berufsunfähigkeitsversicherung mit Bestnoten im Tariftest

Zu den Spitzenreitern in der Untersuchung zählt auch auch die Lebensversicherung aus Köln. Dabei stehen allen Berufen die Tarife offen. Somit auch den Psychologinnen und Psychologen. Die BU Tarife des Anbieters in der Bezeichnung SBU Vorsorge Premium E-B1 werden wie folgt bewertet:

  • Bedingungen 75 % sehr gut (0,9)
  • Anträge 25 % sehr gut (0,5)
  • Qualitätsurteil 100 % SEHR GUT (0,8)

Der Jahresbeitrag für Diplomkaufleute beträgt 820 Euro netto, die spätere Rente bis zum Endalter von 67 Jahren liegt bei 2.000 Euro im Monat.

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Berufsunfähigkeitsversicherung Rückkaufswert

Die sinnvolle BU-Absicherung mit Zusatzleistungen abschließen

Neben der reinen Berufsunfähigkeitsrente gibt es noch weitere Merkmale, die beim Versicherungsschutz entscheidend sein können. Im Rahmen der Psychologenversicherung gibt es noch weitere Einschlüsse wie der Nachversicherungsgarantie. Das ermöglicht eine Erhöhung der Versicherungssumme auch während der Laufzeit. Die BU-Versicherung kann zum Beispiel bei einem besonderen Anlass wie der beruflichen Beförderung an die aktuelle Einkommenssituation angepasst werden. Darüber hinaus empfiehlt sich eine dynamische Inflationsanpassung. Mehr zum Thema Auszahlung auch unter https://berufsunfaehigkeitsversicherungen-vergleichen.de/auszahlung-vergleich/.

Die besten BU Versicherer für Selbstständige laut DFSI Ranking

Versicherer Tarifname Finanzberater Rechtsanwalt Gesamtwertung
Allianz Lebensversicherungs-AG Selbstständige BerufsunfähigkeitsPolice (OBU) sehr gut hervorragend hervorragend
WWK LV a.G. BioRisk BS06 Komfort hervorragend hervorragend hervorragend
ALTE LEIPZIGER Lebensversicherung a.G. SecurAL (BV10) sehr gut sehr gut sehr gut
AXA Lebensversicherung AG ALVSBV (für die Berufsgruppen 1* bis 3-) sehr gut sehr gut sehr gut
Basler Lebensversicherungs-AG Basler BerufsunfähigkeitsVersicherung sehr gut sehr gut sehr gut
Condor Lebensversicherungs-AG SBU Tarif C80 (Tarif C81 – Einsteiger SBU) sehr gut sehr gut sehr gut
Continentale PremiumBU – B1 / PremiumBU Start – PBUS hervorragend sehr gut sehr gut
HDI Lebensversicherung AG EGO Top BV15 gut sehr gut sehr gut
R+V Lebensversicherung AG Berufsunfähigkeitsversicherung Tarif BV gut sehr gut sehr gut
ARAG Lebensversicherungs-AG IR15 gut gut gut
Barmenia Lebensversicherung a. G. Barmenia SoloBU gut sehr gut gut
Credit Life AG Premium Berufsunfähigkeits-Versicherung gut gut gut
ERGO Lebensversicherung AG BUV316001Z gut sehr gut gut
HanseMerkur Lebensversicherung SBU der Tarifgeneration 2015 gut gut gut
InterRisk Lebensversicherungs-AG VIG SBV XXL gut gut gut
LV 1871 a.G. München Golden BU gut gut gut
Neue Bayerische Beamten Lebensversicherung AG BU PROTECT Komfort gut sehr gut gut
Neue Bayerische Beamten Lebensversicherung AG BU PROTECT Prestige gut sehr gut gut
Stuttgarter Lebensversicherung a.G. BUV-PLUS, Tarif 91 gut sehr gut gut
Süddeutsche Lebensversicherung a.G. SBU befriedigend gut gut
Swiss Life AG, Niederlassung für Deutschland SBU, SBU Plus, SBU 4 U, SBU 4 U plus, MetallRente.BU, KlinikRente.BU gut gut gut
uniVersa Lebensversicherung a. G. SBU15 gut gut gut
Volkswohl Bund SBU gut sehr gut gut
Zurich Deutscher Herold Lebensversicherung AG BerufsunfähigkeitsVorsorge gut sehr gut gut
INTER Lebensversicherung AG L01 befriedigend gut befriedigend
Württembergische Lebensversicherung AG BURV befriedigend befriedigend befriedigend

Ist einer Berufsunfähigkeitsversicherung trotz psychologischer Behandlung möglich

Oftmals stellt sich die Frage, ob es trotz psychologischer Behandlung noch möglich ist, einer Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen. Hierauf muss bedauerlicherweise mit einem klaren „Nein“ geantwortet werden. Wer sich aktuell in einer Heilbehandlung befinden sollte, der hat üblicherweise keine Chance an einen Berufsunfähigkeitsschutz zu gelangen. In einem solchen Fall gelten bestimmte Fristen. In der Regel veranschlagen die Versicherungen einen Zeitraum von ca. fünf Jahren nach der letzten psychologischen Behandlung. Erfahren Sie hier mehr zum Thema Berufsunfähigkeitsversicheurng für die Hausfrau.

Psychologenverbände in Deutschland

Wer als Psychologe tätig ist, der kann sich auch innerhalb einer Psychologieverbandes Unterstützung holen. Dabei werden weitere Informationen rund um die Erkrankungen, die Berufsunfähigkeit, der Therapie und weiteren Themen gewährt. Einige ausgewählte Verbände sind:

  1. Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP)
  2. Deutsche Gesellschaft für Psychologie DGPS
  3. Verbandshomepage der Psychologielehrerinnen und -lehrer
  4. (GNP) Gesellschaft für Neuropsychologie www.gnp.de
  5. Sektion Analytische Gruppenpsychotherapie im DAAG www.dagg.de
  6. (DVT) Deutscher Fachverband für Verhaltenstherapie www.verhaltenstherapie.de
  7. (DPG) Deutsche Psychoanalytische Gesellschaft www.dpg-psa.de

Den allgemeinen BU Vergleich der Versicherer können Sie selbstverständlich auch auf unserem Fachportal einsehen, wenn Sie mögen. Mehr dazu unter https://berufsunfaehigkeitsversicherungen-vergleichen.de/ erhältlich.

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Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen e.V. (BDP).

Vertretungsberechtigter Vorstand: Prof. Dr. Michael Krämer, Michael Ziegelmayer, Annette Schlipphak
Registergericht: Amtsgericht Charlottenburg
Registernummer: 95 VR 21328 Nz
Inhaltlich verantwortlich gemäß § 55 Absatz 2 RStV: Prof. Dr. Michael Krämer

Kontakt: Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen e.V.

Am Köllnischen Park 2, 10179 Berlin
info@bdp-verband.de
Tel. 030 – 209 166 600
info@bdp-verband.de

„Gesetz über die Berufe des Psychologischen Psychotherapeuten und des Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten (Psychotherapeutengesetz – PsychThG)
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis
PsychThG

Ausfertigungsdatum: 16.06.1998

Vollzitat:

„Psychotherapeutengesetz vom 16. Juni 1998 (BGBl. I S. 1311), das zuletzt durch Artikel 18 des Gesetzes vom 15. August 2019 (BGBl. I S. 1307) geändert worden ist“

G aufgeh. durch Art. 12 Abs. 3 G v 15.11.2019 I 1604 mWv 1.9.2020
Stand: Zuletzt geändert durch Art. 18 G v. 15.8.2019 I 1307
Ersetzt durch G 2122-7 v. 15.11.2019 I 1604 (PsychThG 2020)

Näheres zur Standangabe finden Sie im Menü unter Hinweise
Fußnote
(+++ Textnachweis ab: 1. 1.1999 +++)

Das G wurde als Artikel 1 G 2122-5/1 v. 16.6.1998 I 1311 vom Bundestag mit Zustimmung des Bundesrates beschlossen. Es tritt gem. Art. 15 Abs. 3 dieses G mWv 1.1.1999 in Kraft. Die §§ 8, 9 und 11 treten gem. Art. 15 Abs. 1 mWv 24.6.1998 in Kraft.
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis
§ 1 Berufsausübung
(1) Wer die heilkundliche Psychotherapie unter der Berufsbezeichnung „Psychologische Psychotherapeutin“ oder „Psychologischer Psychotherapeut“ oder die heilkundliche Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie unter der Berufsbezeichnung „Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin“ oder „Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut“ ausüben will, bedarf der Approbation als Psychologischer Psychotherapeut oder Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut. Die vorübergehende Ausübung des Berufs ist auch auf Grund einer befristeten Erlaubnis zulässig. Die Berufsbezeichnungen nach Satz 1 darf nur führen, wer nach Satz 1 oder 2 zur Ausübung der Berufe befugt ist. Die Bezeichnung „Psychotherapeut“ oder „Psychotherapeutin“ darf von anderen Personen als Ärzten, Psychologischen Psychotherapeuten oder Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten nicht geführt werden.
(1a) Psychologische Psychotherapeutinnen und Psychologische Psychotherapeuten sowie Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutinnen und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten, die Staatsangehörige eines anderen Mitgliedstaats der Europäischen Union oder eines anderen Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum sind, dürfen den Beruf des Psychologischen Psychotherapeuten oder des Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten unter Führung der entsprechenden Berufsbezeichnung nach Absatz 1 im Geltungsbereich dieses Gesetzes ohne Approbation oder ohne Erlaubnis zur vorübergehenden Ausübung ausüben, wenn sie ihre Berufstätigkeit als vorübergehende und gelegentliche Dienstleistung im Sinne des Artikels 50 des EG-Vertrages im Geltungsbereich dieses Gesetzes erbringen. Sie unterliegen jedoch der Meldepflicht und Nachprüfung nach diesem Gesetz. Gleiches gilt für Drittstaaten und Drittstaatsangehörige, soweit sich hinsichtlich der Anerkennung von Ausbildungsnachweisen nach dem Recht der Europäischen Gemeinschaften eine Gleichstellung ergibt.
(1b) Die Ausübung einer Tätigkeit im Bereich der Psychologischen Psychotherapie oder der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie ist auch auf Grund einer Erlaubnis nach § 4 Absatz 2a zulässig. Personen, die über eine solche Erlaubnis verfügen, führen die Berufsbezeichnung des Herkunftsmitgliedstaats mit der zusätzlichen Angabe dieses Staates und dem zusätzlichen Hinweis auf die Tätigkeit oder Beschäftigungsstelle, in der ihnen die Ausübung des Berufs erlaubt ist.
(2) Die Berechtigung zur Ausübung des Berufs des Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten erstreckt sich auf Patienten, die das 21. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Ausnahmen von Satz 1 sind zulässig, wenn zur Sicherung des Therapieerfolgs eine gemeinsame psychotherapeutische Behandlung von Kindern oder Jugendlichen mit Erwachsenen erforderlich ist oder bei Jugendlichen eine vorher mit Mitteln der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie begonnene psychotherapeutische Behandlung erst nach Vollendung des 21. Lebensjahres abgeschlossen werden kann.
(3) Ausübung von Psychotherapie im Sinne dieses Gesetzes ist jede mittels wissenschaftlich anerkannter psychotherapeutischer Verfahren vorgenommene Tätigkeit zur Feststellung, Heilung oder Linderung von Störungen mit Krankheitswert, bei denen Psychotherapie indiziert ist. Im Rahmen einer psychotherapeutischen Behandlung ist eine somatische Abklärung herbeizuführen. Zur Ausübung von Psychotherapie gehören nicht psychologische Tätigkeiten, die die Aufarbeitung und Überwindung sozialer Konflikte oder sonstige Zwecke außerhalb der Heilkunde zum Gegenstand haben.“