Berufsunfähigkeit Wahrscheinlichkeit

Laut der Statistik liegt die Wahrscheinlichkeit, dass Sie die Berufsunfähigkeit beantragen müssen bei eins zu vier. Die Gefahr, dass Sie berufsunfähig werden lauert in jedem Beruf – egal, ob Sprengmeister, Elitesoldat, Dachdecker oder Fensterputzer oder Sachbearbeiter. Denn Statistiker haben ermittelt, dass bereits der Weg in die Arbeit potenziell gefährlich sein kann. Lesen Sie, ob die Wahrscheinlichkeit, dass Sie in die Berufsunfähigkeit kommen vom Alter, vom Beruf oder von etwas anderem abhängig ist.

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Das Statistikportal Statista über die Wahrscheinlichkeit der Berufsunfähigkeit nach Altersgruppen

Gemäß dem Statistik-Portal de.statista.com (5, 2017) liegt die Wahrscheinlichkeit einer Berufsunfähigkeit für 20-jährige Männer bis zum Rentenbeginn mit 65 Jahren bei 43 %, während sie für Frauen bei 38 % liegt. Für 30-jährige Männer liegt sie bei 41 % und für Frauen bei 37 %. Dass ein 40-jähriger Mann berufsunfähig wird, liegt die Wahrscheinlichkeit bei 39 % und bei einer 40-jährigen Frau bei 35 %. Bei 50-jährigen Männern sind es 34 % und bei 50-jährigen Frauen 29 %.

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Gesetz über den Versicherungsvertrag (Versicherungsvertragsgesetz – VVG)
§ 19 Anzeigepflicht

(1) Der Versicherungsnehmer hat bis zur Abgabe seiner Vertragserklärung die ihm bekannten Gefahrumstände, die für den Entschluss des Versicherers, den Vertrag mit dem vereinbarten Inhalt zu schließen, erheblich sind und nach denen der Versicherer in Textform gefragt hat, dem Versicherer anzuzeigen. Stellt der Versicherer nach der Vertragserklärung des Versicherungsnehmers, aber vor Vertragsannahme Fragen im Sinn des Satzes 1, ist der Versicherungsnehmer auch insoweit zur Anzeige verpflichtet.
(2) Verletzt der Versicherungsnehmer seine Anzeigepflicht nach Absatz 1, kann der Versicherer vom Vertrag zurücktreten.
(3) Das Rücktrittsrecht des Versicherers ist ausgeschlossen, wenn der Versicherungsnehmer die Anzeigepflicht weder vorsätzlich noch grob fahrlässig verletzt hat. In diesem Fall hat der Versicherer das Recht, den Vertrag unter Einhaltung einer Frist von einem Monat zu kündigen.
(4) Das Rücktrittsrecht des Versicherers wegen grob fahrlässiger Verletzung der Anzeigepflicht und sein Kündigungsrecht nach Absatz 3 Satz 2 sind ausgeschlossen, wenn er den Vertrag auch bei Kenntnis der nicht angezeigten Umstände, wenn auch zu anderen Bedingungen, geschlossen hätte. Die anderen Bedingungen werden auf Verlangen des Versicherers rückwirkend, bei einer vom Versicherungsnehmer nicht zu vertretenden Pflichtverletzung ab der laufenden Versicherungsperiode Vertragsbestandteil.
(5) Dem Versicherer stehen die Rechte nach den Absätzen 2 bis 4 nur zu, wenn er den Versicherungsnehmer durch gesonderte Mitteilung in Textform auf die Folgen einer Anzeigepflichtverletzung hingewiesen hat. Die Rechte sind ausgeschlossen, wenn der Versicherer den nicht angezeigten Gefahrumstand oder die Unrichtigkeit der Anzeige kannte.
(6) Erhöht sich im Fall des Absatzes 4 Satz 2 durch eine Vertragsänderung die Prämie um mehr als 10 Prozent oder schließt der Versicherer die Gefahrabsicherung für den nicht angezeigten Umstand aus, kann der Versicherungsnehmer den Vertrag innerhalb eines Monats nach Zugang der Mitteilung des Versicherers ohne Einhaltung einer Frist kündigen. Der Versicherer hat den Versicherungsnehmer in der Mitteilung auf dieses Recht hinzuweisen.
Quelle: https://www.gesetze-im-internet.de/

Wahrscheinlichkeit einer Berufsunfähigkeit durch Stress

Eine Untersuchung hat ergeben, dass sich 80 % der Arbeitnehmer im Alter zwischen 36 und 45 Jahren ständig gestresst fühlen. Das bedeutet, dass vier von 5 Menschen ständig gestresst sind. Die Ursachen dafür sind die Tatsachen, dass sie unter Rückenschmerzen leiden (73 %), Schlafstörungen haben (52 %), erschöpft sind (65 %), nervös und gereizt sind (43 %). Allerdings ist der Druck und somit auch der Stress größer, je besser die Ausbildung ist. Und je größer der Druck, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, an einer der oben genannten Ursachen zu erkranken.

Berufsunfähigkeit Österreich Statistik

Hohe Wahrscheinlichkeit durch psychische Erkrankungen in die Berufsunfähigkeit zu kommen

Der Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) stellt einen Überblick der häufigsten Ursachen für Berufs- und Erwerbsunfähigkeit. Als häufigste Ursache sind Nervenkrankheiten, Krankheiten des Bewegungsapparats sowie Krebs und andere bösartige Geschwülste zu nennen. Psychische Erkrankungen sind allerdings die häufigste Ursache für die Berufsunfähigkeit. Die Wahrscheinlichkeit aufgrund der Psyche berufsunfähig zu werden, beträgt bei Männern 35 % und bei Frauen 25 %.

  1. Beruf teuerster Anbieter billigster Anbieter
    Gerüstbauer 417 € 162 €
    Dachdecker 417 € 162 €
    Bergleute 417 € 162 €
    Pflasterer 424 € 153 €
    Fleischwarenhersteller 392 € 139 €
    Estrichleger 424 € 139 €
    Fliesenleger 424 € 139 €
    Zimmerer 417 € 139 €
    Maurer 417 € 139 €
    Stukkateure 417 € 139 €
    Sprengmeister 417 € 206 €
    Isolierer 392 € 119 €
    Bauhilfsarbeiter 424 € 206 €
    Bäcker 340 € 139 €
    Stauer 356 € 153 €
    Kapitäne 223 € 58 €
    Manager 239 € 47 €
    Architekten 143 € 33 €
    Vermessungsingenieure 143 € 42 €
    Apotheker 143 € 33 €
    Verbandsleiter 212 € 42 €
    Gießerei-Ingenieur 143 € 42 €
    Tierärzte 212 € 45 €
    Rechtsvertreter 143 € 33 €
    Fertigungsingenieure 143 € 42 €
    Chemiker 212 € 33 €
    Maschinenbauingenieur 143 € 39 €
    Physiker 143 € 33 €

Quelle helberg.info/berufsunfaehigkeitsversicherung/information/definition-ursachen-statistik/berufsunfaehigkeit-statistik/

Einstufung der Berufe nach der Wahrscheinlichkeit berufsunfähig zu werden bei den Versicherungen

Von den Versicherungsgesellschaften werden die Berufe nach der Wahrscheinlichkeit berufsunfähig zu werden in sogenannte „Berufsgruppen“ eingestuft. Die Einstufung ist von Gesellschaft zur Gesellschaft unterschiedlich. Aus diesem Grund zahlt ein Arzt, ein Rechtsanwalt oder ein Angestellter mit „Schreibtischjob“ und einem statistisch gesehen geringerem Berufsunfähigkeitsrisiko nur einen Bruchteil des Beitrags im Vergleich zu Berufen mit einem höheren Berufsunfähigkeitsrisiko. Ein höheres Berufsunfähigkeitsrisiko haben beispielsweise die Berufe Dachdecker, Handwerker oder Sprengmeister.

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