Berufsunfähigkeit Österreich Statistik

Laut Statistik Austria liegt die durchschnittliche Berufsunfähigkeitspension in Österreich bei 1.027 Euro (Stand: 2016). Im Gegensatz zum durchschnittlichen Monatseinkommen von 1.975 Euro (Stand: 2016) ist das deutlich weniger, sodass eine erhebliche Versorgungslücke entsteht. Versicherungsexperten und Verbraucherschützer raten daher zu Vorsorgemaßnahmen. Mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung können Sie im Falle einer Berufsunfähigkeit dennoch Ihren Lebensstandard sichern.

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Die Ursachen für die Berufsunfähigkeit in Österreich nach aktueller Statistik gemäß FiP.S

Laut dem Team des Finanzplanungsservice für AkademikerInnen nimmt die Mehrheit an, dass es zur Berufsunfähigkeit am meisten durch Unfälle kommt. In Wahrheit ist die Gefahr eines Unfalls ein deutlich geringer Anteil. Der aktuellen Statistik nach zu urteilen, sind es lediglich um die 4 %. Für den größten Teil der Berufsunfähigkeitsfälle in Österreich sind hingegen psychische und körperliche Krankheiten verantwortlich. Laut der aktuellen Statistik liegt das Risiko als AkademikerIn berufsunfähig zu werden bei etwa 20 bis hin zu 25 %.

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Laut Statistik steigt die Berufsunfähigkeit in Österreich von Jahr zu Jahr

Rund 15 bis 20 % der Pensionisten in Österreich steigen gemäß dem Zehnjahresvergleich frühzeitig aus dem Berufsleben aus. Der wesentliche Grund für die Berufsunfähigkeit in Österreich sind gesundheitliche Ursachen. So sind laut der Statistik rund 35 % der Fälle auf psychische Erkrankungen zurückzuführen. Durch die staatliche Berufsunfähigkeitsrente ist der eigene Lebensunterhalt allerdings nur bedingt gesichert. Demnach ist eine Berufsunfähigkeit für alle Österreicher zu empfehlen.

Gesetz über den Versicherungsvertrag (Versicherungsvertragsgesetz – VVG)
§ 19 Anzeigepflicht

(1) Der Versicherungsnehmer hat bis zur Abgabe seiner Vertragserklärung die ihm bekannten Gefahrumstände, die für den Entschluss des Versicherers, den Vertrag mit dem vereinbarten Inhalt zu schließen, erheblich sind und nach denen der Versicherer in Textform gefragt hat, dem Versicherer anzuzeigen. Stellt der Versicherer nach der Vertragserklärung des Versicherungsnehmers, aber vor Vertragsannahme Fragen im Sinn des Satzes 1, ist der Versicherungsnehmer auch insoweit zur Anzeige verpflichtet.
(2) Verletzt der Versicherungsnehmer seine Anzeigepflicht nach Absatz 1, kann der Versicherer vom Vertrag zurücktreten.
(3) Das Rücktrittsrecht des Versicherers ist ausgeschlossen, wenn der Versicherungsnehmer die Anzeigepflicht weder vorsätzlich noch grob fahrlässig verletzt hat. In diesem Fall hat der Versicherer das Recht, den Vertrag unter Einhaltung einer Frist von einem Monat zu kündigen.
(4) Das Rücktrittsrecht des Versicherers wegen grob fahrlässiger Verletzung der Anzeigepflicht und sein Kündigungsrecht nach Absatz 3 Satz 2 sind ausgeschlossen, wenn er den Vertrag auch bei Kenntnis der nicht angezeigten Umstände, wenn auch zu anderen Bedingungen, geschlossen hätte. Die anderen Bedingungen werden auf Verlangen des Versicherers rückwirkend, bei einer vom Versicherungsnehmer nicht zu vertretenden Pflichtverletzung ab der laufenden Versicherungsperiode Vertragsbestandteil.
(5) Dem Versicherer stehen die Rechte nach den Absätzen 2 bis 4 nur zu, wenn er den Versicherungsnehmer durch gesonderte Mitteilung in Textform auf die Folgen einer Anzeigepflichtverletzung hingewiesen hat. Die Rechte sind ausgeschlossen, wenn der Versicherer den nicht angezeigten Gefahrumstand oder die Unrichtigkeit der Anzeige kannte.
(6) Erhöht sich im Fall des Absatzes 4 Satz 2 durch eine Vertragsänderung die Prämie um mehr als 10 Prozent oder schließt der Versicherer die Gefahrabsicherung für den nicht angezeigten Umstand aus, kann der Versicherungsnehmer den Vertrag innerhalb eines Monats nach Zugang der Mitteilung des Versicherers ohne Einhaltung einer Frist kündigen. Der Versicherer hat den Versicherungsnehmer in der Mitteilung auf dieses Recht hinzuweisen.
Quelle: https://www.gesetze-im-internet.de/

Für wen eine Berufsunfähigkeitversicherung in Österreich ratsam ist

Im Falle der Berufsunfähigkeit ist die staatliche Absicherung vor allem für junge Menschen besonders gering. Personen unter 27 Jahren müssen mindestens 6 Versicherungsmonate vorweisen, da sonst kein Anspruch besteht. Die Versicherung ist auch für die über 27-jährigen zu empfehlen. Sie stehen noch am Anfang ihrer beruflichen Laufbahn und haben nur wenige Beiträge in die staatliche Pensionskasse eingezahlt, sodass die staatliche Rente eher mager ausfallen würde. Eine private Absicherung ist auch für Familien sehr sinnvoll, vor allem wenn durch die Berufsunfähigkeit das Familieneinkommen nicht mehr gesichert ist. Darüber hinaus sollten auch Selbstständige über diese Versicherung nachdenken. Ein gewisser Berufsschutz steht Selbstständigen nämlich erst ab 50 zu.

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Fazit Berufsunfähigkeit Österreich Statistik

Eine Haushalts- und Haftpflichtversicherung gehört in Österreich bereits zum Standard. Dadurch will man vor allem das geliebte Zuhause und sich selbst vor existenzbedrohenden Schäden schützen. Allerdings geht es auch bei der Berufsunfähigkeit um die eigene Existenz. Daher sollten vor allem junge Menschen, Familien sowie Selbstständige über den Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung nachdenken, zumal laut der Statistik jede vierte Person in Österreich von der Berufsunfähigkeit betroffen ist.

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